Methoden

Methoden – Wie ich arbeite

Ich verbinde tiefenpsychologische Therapie, systemische Ansätze, Aufstellungsarbeit nach Chuck Spezzano und Körperarbeit mit dem Erlernen Innerer Achtsamkeit (Meditation).

In einer Atmosphäre ohne Verurteilung und Leistungsdruck arbeite ich in Einzel-, Paar- und Gruppensitzungen je nach individuellem Anliegen mit:

– Erforschung und theoretischer Aufarbeitung häufiger (Beziehungs-)Dynamiken
– sanfter Körperarbeit
– Körperwahrnehmungsübungen
– Übungen zur Body-Mind-Synchronisation
– Kommunikations-Übungen
– persönlicher Aufstellungsarbeit
– traumatherapeutischen Interventionen
– geführten Meditationen zum Erforschen innerer Reaktionsmuster
– Präsenzübungen zur Vertiefung des Gegenwärtigkeitsbewußtseins
– Methoden der achtsamkeitsbasierten Stressminderung

Dabei kann Jede/r individuell Vergangenheit und Gegenwart in Bezug auf die eigenen Erfahrungen erforschen und neue
Wege entdecken, den Kontakt zu sich selbst und anderen zu vertiefen.
Durch den Prozess dieser inneren Arbeit erwachsen in uns selbst heilsame Elternqualitäten für unser Inneres Kind:
Geduld, Akzeptanz, Verstehen, liebevolle Zuwendung und die Fähigkeit, Grenzen zu setzen. All unsere Lebendigkeit,
Feinfühligkeit und Kraft – all die wunderschönen Qualitäten, die schon immer in uns sind – können sich mehr und mehr
entfalten. Wir lernen tiefe Liebe und Intimität zu erleben, mit uns selbst und mit anderen.


Das Bild des Inneren Kindes:

Als Baby begegnen wir der Welt offen, schutzlos, voll Vertrauen und unglaublich empfindsam. Es gab viele Momente im
Laufe unseres Lebens, in denen diese Empfindsamkeit verletzt wurde – Situationen, in denen wir z.B. lieblos zurückgewiesen,
allein gelassen, bestraft, gehänselt, beschämt, nicht ernst genommen, übermäßig bevormundet oder im Ausdruck unserer
Lebendigkeit unterdrückt wurden.
Bei jedem schmerzhaften Ereignis ist ein Teil unserer Psyche wie eingefroren und nimmt am natürlichen Reifungsprozess
nicht mehr teil. Waren wir bei dem schmerzhaften Ereignis z.B. ein Jahr alt, dann ist dieser Teil unserer Psyche immer noch ein Jahr alt und verhält sich wie ein einjähriges Kind, wenn heute ein ähnlicher Schmerz in anderer Gestalt auftaucht.

All diese „jungen” Anteile in uns nennen wir das „Innere Kind” und tragen wir als Erwachsene immer noch in uns.
Wir ahnen gar nicht, wie sehr sie unbewusst unser heutiges Leben bestimmen. Besonders in Beziehungen erleben wir viele
Situationen im einen Moment vom Erwachsenen–Selbst und im nächsten Moment unbewusst schon vom Standpunkt des verletzten
Kindes aus. Das führt zu Reaktionen die uns sowohl in uns selbst als auch bei anderen manchmal unverständlich sind und Kommunikation sehr schwierig macht.
Wenn wir lernen, unserem verwundeten „Inneren Kind” liebevoll und mitfühlend zu begegnen – wenn wir entdecken welche
Bedürfnisse, Verletzungen und Ängste hinter unseren Problemen stehen, beginnen diese Anteile in uns nachzureifen und
zu heilen. Wir lernen uns selbst und anderen mit mehr Liebe, Verständnis und Klarheit zu begegnen.

Was verstehe ich unter Co-Abhängigkeit?

Ursprünglich wurde der Begriff Co-Abhängigkeit im Zusammenhang mit ungesunden Beziehungsmustern vor allem mit
Suchtkranken verwendet.

Aber mit der Zeit wurde er erweitert um einen Zustand seelischer Verletztheit zu beschreiben, der sich durch Schwierigkeiten in allen Lebensbereichen zeigen kann:
in Liebe, Intimität, Sexualität, Kreativität,Lebendigkeit
und dem Wahrnehmen und Ausdrücken von Gefühlen.

Einige davon beschreibe ich im Abschnitt: Psychotherapie / Paartherapie.

Die Wurzeln der Co-Abhängigkeit liegen in seelischen Verletzungen aus unserer Kindheit und zeigen sich heute in Form von:

Scham (ein tief verborgenes Gefühl der Unzulänglichkeit / Minderwertigkeit)
Schock (ein Gefühl innerer Lähmung – nicht klar denken oder fühlen können)
Angst vor Trennung und Verlassenheit (ein Gefühl innerer Leere)
Angst vor Grenzverletzungen ( eine oft unbewusste Angst vor Nähe und Intimität)

Diese meist tief verborgenen Gefühle lassen uns abhängig werden von Substanzen, Arbeit, Essen endlosen Aktivitäten und Ablenkungen. Sie können uns zu Rückzug in Isolation oder zu immer wieder auftretender Abhängigkeit von Anderen veranlassen.